Soll ich meine Preise auf meiner Website veröffentlichen?

Auch das ist eine Frage, die mich häufig erreicht!

Ich antworte immer sehr gerne mit der Standart-Antwort von Steuerberatern auf steuerrelevante Fragen: „Das kommt darauf an!“

Stellen wir die Frage öffentlich, so erreichen uns viele Antworten, die unterschiedlicher nicht sein können.

„Ja, dann kannst du vermeiden, dass der falsche Kunde bei dir anfragt!“
„Nein, dann sind die Kunden abgeschreckt!“
„Ja, dann sparst du dir Angebote zu schreiben!“
„Nein, dann entgeht dir die Chance auf Learnings und tolle Kunden!“

Um die Frage auf diese Antwort zu finden, müssen wir von verschiedenen Gesichtspunkten aus schauen. Zum einen nach unseren Bedürfnissen, zum anderen müssen wir zwingend die Bedürfnisse unserer Kunden im Blick haben und als dritter Punkt müssen wir schauen, ob unsere Website auch entsprechend „verkauft“, so dass unsere Preise entsprechend des Wertes des Angebotes wahrgenommen werden.

Wie entscheide ich, ob Preise auf die Website gehören oder nicht?

Wenn ich mit meinen Kunden diese Fragen angehe, dann stelle ich mir folgende Fragen:
Wie gut ist die Website? Passt diese zur Preisstrategie? Transportiert die Seite alle wichtigen Informationen die der Kunde benötigt? Sind die entscheidenden Informationen, die der Kunde benötigt um den Wert des Angebotes wahrzunehmen direkt ersichtlich und eindeutig? Ist der Kundennutzen klar kommuniziert?

Schreiben wir unsere Preise auf die Website, dann müssen wir sicherstellen, dass der Kunde schnell und einfach die richtigen Informationen findet, um den Preis einzuschätzen. Entscheidend dafür ist der Kundennutzen und auch der Aufbau der Seite. Wo der Preis kommuniziert wird, ist dabei abhängig von der Strategie. Wer eine Niedrigpreisstrategie nutzt, der wird den Preis in den Vordergrund stellen. Bei einer Mittel- oder Hochpreisstrategie wird zunehmend der Nutzen in den Vordergrund gerückt.

Preise auf die Website zu schreiben hat einen gewissen „Filter-Effekt“. Kunden, die nicht entsprechend zahlen wollen oder können, werden direkt „aussortiert“. Wir sparen uns also den Aufwand Angebote zu verfassen, die mit großer Wahrscheinlichkeit abgelehnt werden. Dafür muss allerdings die Kommunikation stimmen, ansonsten werden auch potenzielle Kunden abgeschreckt, die den Wert des Angebotes nicht entsprechend dem Preis wahrnehmen.

In diesem Zusammenhang ist es auch sehr wichtig, die Produkte bzw Leistungen zu definieren. Kunden brauchen Leistungssicherheit – sie müssen wissen, welche Leistung sie zu welchem Preis erhalten.

Es ist nicht DIE EINE Sache, die uns eine Antwort gibt.

Warum ist es so wichtig, dass wir uns ausführliche Gedanken dazu machen?

Weil wir sonst Geld verschenken, potenziell hochinteressante Kunden verlieren oder Mehraufwand bei der Akquise leisten müssen.

Du möchtest für dich individuell diese Frage beantworten? Dann melde dich jetzt bei mir!